♫ Lukáš Vondráček

Diese Sechzehntelnoten* ♫ kennzeichnen eine neue Rubrik (und auch deren Beiträge). In dieser Rubrik geht es um Musik – und nur um Musik. Es gibt zwar wunderschöne Kombinationen von Text und Musik. Aber Musik ist eine Sprache, die auch ganz gut ohne Worte auskommt.

Den Anfang macht Lukáš Vondráček mit Sergej Rachmaninows Variationen über ein Thema von Corelli und dem 5. Klavierkonzert von Ludwig van Beethoven.

Play-Rachmaninow-CorelliPlay-Beethoven-PianoConc5


* Bevor jemand einwendet, dass dies doch Achtelnoten seien: Es sind Sechzehntelnoten. Allerdings hatten sie seit eh und je einen grossen Traum – Einmal im Leben Achtelnoten sein. Diesen Traum habe ich ihnen erfüllt. 

4 Gedanken zu “♫ Lukáš Vondráček

  1. Ulrike Sokul sagt:

    Beethovens Klavierkonzert Nr. 5 kann ich tatsächlich schon auswendig, wie ich soeben beim Lauschen gemerkt habe. Ich besitze eine Aufnahme mit András Schiff mit der Staatskapelle Dresden unter der Dirigierung durch Bernhard Haitink.
    Danke für die Vorstellung eines für mich neuen Pianisten, dessen 2.Satz mich beinahe in den Himmel
    gehoben hat … 🙂

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    1. Random Randomsen sagt:

      Mittlerweile kenne ich zahlreiche Aufnahmen des 5. Beethoven-Konzerts. Diejenige mit András Schiff und Bernard Haitink gehört allerdings nicht dazu. Aber ich schätze diese beiden Musiker sehr für ihre unaufdringliche aber sehr subtile Kunst des Musizierens. Ganz besonders liebe ich die Mozart-Konzerte mit András Schiff als Pianist und Dirigent.
      Erwähnenswert ist auch, dass ich Lukáš Vondráček indirekt über András Schiff entdeckt habe. Durch András Schiff habe ich erst die Vorzüge der Bösendorfer-Flügel wertschätzen gelernt. Und dank der Firma Bösendorfer habe ich Lukáš Vondráček aufgespürt. Und den wiederum fand ich auf Anhieb so überzeugend, dass gleich die ♫-Rubrik entstanden ist. 🙂

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      1. Ulrike Sokul sagt:

        Das Leben ist doch ein Riesenknäuel von Verknüpfungen und Querverbindungen …
        Mir gefällt die Aufnahme, die ich habe sehr gut, aber die Version, die Du hier vorgestellt hast, gefällt mir ebenfalls sehr.
        Für mich war es hochinteressant, daß ich kleine Unterschiede in der Handhabung des Instruments und wohl auch des Tempos heraushörte – dabei kann ich nicht einmal Noten lesen … Eigentlich bin ich eine reine Fühlhörerin! Doch mein Gehirn hat das oft gehörte Klaviermusikwerk offenbar so präzise abgespeichert, daß ich ganz bestimmte Tonfolgen erwartetete.

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        1. Random Randomsen sagt:

          Unterschiedliche Interpretationen eines Werks können sehr faszinierend sein. Reines Fühlhören ist dabei kein Nachteil. Gerade durch das möglichst nicht gedankenverzerrte emotionale Engagement können Details sehr deutlich in Erinnerung bleiben. Beim Anhören verschiedener Interpretationen wird das gespeicherte Bild durch neue Schattierungen bereichert. Letztlich zählt das ganz persönliche Erleben. Das wahre Wesen der Musik findet im Herzen statt.
          Für professionelle Musiker ist die technisch-analytische Seite der Musik zwar unverzichtbar. Der Künstler aber muss auch die ‚un-denk-baren‘ Seiten der Musik ausdrücken können.
          Dazu darf natürlich ein passendes Klangbild nicht fehlen:

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